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2.0i 16V - Der C20XE Motor Der sicherlich am meisten in den Ascona C umgebaute, nicht originale Motor, dürfte der C20XE sein.
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Besonders beeindruckend ist der mittlere Arbeitsdruck in den Zylindern. Dabei handelt es sich um einen spezifischen Vergleichswert, welcher Auskunft über die Qualität des Motors gibt. |
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Technische Daten |
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Fahrwerte
**Messwerte einer Autozeitschrift
Wie die Messwerte zeigen, steht so ein C20XE sehr gut im Futter und übersteigt die angegebenen Leistungswerte zum Teil deutlich. Mutmaßlicherweise dürfte ein Ascona mit dem C20XE in ca. 8,3s auf 100km/h beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 200 - 205km/h erreichen. |
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Technik und Einspritzsystem |
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Beim C20XE wurden mehrere verschiedene Zylinderköpfe verbaut. Links: so genannter "Cosworth" - Kopf. Über dem Kühlmittelschlauch ist eine Kante zu erkennen. Die Zylinderköpfe werden nach verschiedenen Opel Teile Nummern benannt: · 400er Kopf (wie auf dem Bild links) · 700er Kopf
Bei einigen Zylinderköpfen befindet sich an der Unterseite des Zylinderkopfs, auf der Auslassseite, der Schriftzug „coscast“. Damit wird ein besonders präzises Aluminiumgussverfahren von Mahle bezeichnet. Nach diesem Verfahren gegossene Teile sind leichter, besonders präzise und besonders belastbar. |

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Kurbeltrieb
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Links: KS (= Firma Kolbenschmidt) Kopf ohne Kante. Bei diesen gibt es auch verschiedene Versionen. · 100er Kopf (???) · 400er Kopf · 700er Kopf (wie auf dem Bild links) · 769er Kopf · 859er Kopf
Gemeinhin wird den Kolbenschmidt Köpfen eine höhere Empfindlichkeit nachgesagt. Durch einen Riss kann es zu einem Wasser - Öl Schaden kommen. Allerdings lässt sich dieser Schaden recht preiswert reparieren.
Große Diskussionen werden darüber geführt, welcher der Zylinderköpfe nun der Beste sei. Ein allgemeinverbindliches Urteil kann man dazu wohl nicht abgeben, für „Otto - Normalfahrer“ sollte die Wahl des Zylinderkopfs aber letztlich keine Rolle spielen. |

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Fehlercodes Motronic M2.5 / M2.8 Da hilft dann nur noch der freundliche Opelhändler mit dem Tech 1 oder Tech 2. |
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Steckerbelegung Steuergerät Motronic M2.5 - C20XE Motor |
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Sonstiges: Unterschiedliche Varianten der Zündkerzenabdeckung |
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Ziemlich Interessant: Neben Einsätzen des C20XE Motors in diversen Rennklassen, teils offiziell von Opel, teils Privat, sollte der C20XE Motor auch von Lada in der Rallye Weltmeisterschaft 2 Liter Klasse einsetzt werden. Durch die Verbandelung von Lada mit General Motors kam man auf die Idee, den potenten 16V zu nutzen. Dies geschah dann auch und eine, auf den Krankenwagenbau spezialisierte, Lada Tochter begann die Umbauten des Motors in den Lada 110 GTI. Allerdings wurde die von der FIA geforderte Homologation von 2500 Exemplaren nicht erreicht. Ob damit der Einsatz in der Rallye WM erfolgte ist unklar. In der russischen Rallye Meisterschaft war der 110 GTI allerdings sehr erfolgreich.
Lada plant(e) wohl auch den Einsatz des 110 GTI in der WTCC. Hier natürlich mit dem bewährten C20XE. Mal sehen, was daraus wird... |
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Modelljahr 1993 Lagerschilddeckel Zahnriemenantriebsabdeckung) |

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Links: Zündverteiler Motronic M2.5 bis einschließlich Modelljahr 1992
Rechts: DIS Zündmodul Motronic M2.8 ab Modelljahr 1993 |
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Beschleunigung von 0-100km/h: 7,9s** (Angabe Opel: C20XE 8,0s / 20XE 7,7s) (Angabe Opel: C20XE 215km/h / 20XE 220km/h) (Euromix: C20XE 7,7Liter / 20XE 7,5Liter) |
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Sonstiges: Prototyp Zylinderkopf |
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Kolbenschmidt präsentierte 1991 verschieden Varianten einer variablen Ventilsteuerung, um aus den Mehrventilmotoren mehr Leistung und Drehmoment zu holen. Dazu sollte der Schadstoffausstoß reduziert werden und der Verbrauch optimiert.
Neben dem System der variablen Steuerzeiten (linkes Bild oben) und dem System des variablen Ventilhub (linkes Bild unten) wurde auch ein C20XE Kopf (linkes Bild Mitte) optimiert. Bei diesem Prototyp wurde eine Phasenverschiebung verbaut. Dabei wird über die Einlassnockenwelle mit einem 2-Punkt Phasenversteller die Öffnungs- und Schließphase im Verhältnis zum Kurbeltrieb verschoben. Welchen konkreten Effekt dieses System beim C20XE haben sollte, ist mir leider nicht bekannt. Getestet wurde dieser Zylinderkopf u.a. in der Formel 3, hat sich aber nicht durchgesetzt. |
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Opel Lotus Challenge Der C20XE wurde kurz nach seiner Premiere auch im Motorsport werkseitig eingesetzt. Opel stampfte 1988 gleich eine ganze Rennserie aus dem Boden, die Opel Lotus Challenge. Dabei wurden Einheitsrennwagen auf Lotus Chassis eingesetzt, welche durch die Reihe weg mit dem C20XE Motor ausgerüstet wurden. Um Manipulationen zu vermeiden, kamen die C20XE Motoren nur mit Weber Doppelvergaser Typ 40 DCOE zum Einsatz. Dabei wurden Spitzenleistungen von 170 PS erzielt. In der Rennserie wurden die Leistung, durch eine Reduzierung des Querschnitts der Ansauganlage, aber auf 155 PS gedrosselt. Bei einem Leergewicht der Rennwagen von 450kg aber auch vollkommen ausreichend.
Unten rechts: Prototyp eines Opel Lotus Challenge C20XE Zylinderkopf. Der Doppelvergaser ist schon montiert. In der eigentlichen Rennserie wurden aber wohl normale Zylinderköpfe genutzt. |

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Formel 3 In der Formel 3 begann der C20XE Motor zur Saison 1991 oder 1992 seinen Siegeszug. Als erster Vierventiler wurde der C20XE der erfolgreichste Motor in der Formel 3 und verhalf auch hier der Vierventiltechnik zum Durchbruch. Allerdings in stark modifizierter Form. Die meisten Opel Formel 3 Motoren wurden wohl von der Firma S.Spiess KG umgebaut und haben eine Nennleistung von 175 PS bei 5000 U/min (Drehmoment 256 Nm bei 4600 U/min). |
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Dabei gab es folgende Änderungen (Aufzählung unvollständig): · Zylinderblock erleichtert und optimiert · Schwungrad auf 2.43kg erleichtert, mit Kohlefaserkupplung · Kurbelwelle erleichtert · Pleuelstangen aus hochfestem Stahl, gewichtsoptimiert · 2-Ring Kolben · Magnesium Zylinderkopfhaube · Bearbeiteter Zylinderkopf · Massenreduzierter Ventiltrieb · Krümmer 4 in 1 (und hintendran eine Lambdasonde!) · Trockensumpfschmierung · Optimierte Zusatzaggregate · Motronic M 1.2, später M 2.2.1 |
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WTCC In der World Touring Car Championship (WTCC) nutzt auch Chevrolet den C20XE Motor. Vormals im Lacetti, wird in der Saison 2009 der Chevrolet Cruze mit dem modifizierten C20XE eingesetzt.
Im Lacetti 2005 hatte der Motor folgende Eckdaten: · 4 Zylinder Sauger · 2000 ccm · 198 kW (270 PS) bei 8400 U/ min · 267 Nm bei 5880 U/ min
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Sonstiges: Sporteinsatz |
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Natürlich wurde der C20XE auch noch in anderen Rennserien eingesetzt. Unter anderem fuhren Opel Teams in der DTM 1988 und 1989 mit dem Kadett GSi 16V.
Aber gerade Privatteams im Rallye- und Rennsport feierten mit diesem Motor viele Erfolge. Hier aber alles aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Deswegen auch nur die kleine Übersicht. |
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